CV

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Benjamin Zanon

1981 in Lienz/Osttirol geboren.

Von 2001 bis 2004 studierte er Architektur an der technischen Universität in Wien, anschließend bis 2006 Philosophie an der Universität Wien. 2008 wechselte er nach Düsseldorf und begann dort das Studium der freien Kunst, Bildhauerei an der hiesigen Kunstakademie. Ab 2009 studierte er in der Klasse von Professor Richard Deacon, der ihn 2014 zum Meisterschüler ernannte. Im Februar 2015 schloss er das Studium mit dem Akademiebrief ab und übersiedelte dann nach Innsbruck, wo er seitdem lebt, wandert und arbeitet.

2013 erhielt Zanon das Stipendium für Bildhauerei des MFI Essen, 2014 das Atelierstipendium im Künstlerhaus Paliano, ausgeschrieben vom Kulturamt des Landes Tirol (gemeinsam mit dem zeitgenössischen Komponisten Daniel Oliver Moser). 2015 erhielt er den Ewald Mataré Förderpreis, vom Kulturverein Meerbusch. 2017 erhielt er den Förderpreis des Landes Tirol für zeitgenössische Kunst, bezog ein Atelier im Künstlerhaus Büchsenhausen und gestaltete einen 40 Seiten umfassenden Beitrag für das Quart, Heft für Kultur in Tirol (Ausgabe Nr.29). Seit April 2018 hat Zanon eine Stelle als Universitätsassistent am Studio 3 (Institut für experimentelle Architektur) an der Leopold-Franzens Universität Innsbruck.

Arbeiten von Benjamin Zanon waren in Ausstellungen in Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik zu sehen.

 

Einzelausstellungen:

Kunstraum Innsbruck (o.UT.), 23.11.2017 – 17.01.2018

Arbitrarium (gemeinsam mit dem zeitgenössischen Komponisten Daniel Oliver Moser), Spitalskirche Lienz, 2015

Grauomenta Spottlights (mit dem Bildhauer Matthias Recht) Künstlerhaus Dortmund, 2014

Personale, RLB Atelier, Lienz/Osttirol, 2012

Ebendort, Galerie Andreas Höhne, München 2011

 

Gruppenausstellungen (Auswahl):

RLB Kunstpreis Ausstellung, 2018

Gedruckte Bilder, Kulturbahnhof Eller, Düsseldorf 2016

Set in Motion, Kunstraum Innsbruck, 2015

Spezi – Spezial, gemeinsam mit Astrid Pohl und Fleur Stöcklin, Düsseldorf 2015

On the border – Grenznah – Galerie Skolska 28, Prag 2015

Deacon & Students, Kunstverein Lemgo, Lemgo 2015

Grauomenta, Künstlerhaus Dortmund 2013

Grosse NRW, Museum Kunstpalast, Düsseldorf 2012

Klasse Deacon in der Sammlung Philara, Düsseldorf 2011

Künstler/Gästehaus, Künstlerhaus Dortmund 2011

 

Zanon vertieft sein Schaffen durch die Zusammenarbeit mit Künstlern und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Gebieten, als Beispiel sei die fortlaufende Kooperation mit dem zeitgenössischen Komponisten, Daniel Oliver Moser erwähnt, aber auch Projekte mit Archäologen (Mercatorquartier Duisburg), Geologen, Stadtplanern, Architekten und Musikern.

Die Vertiefung in der eigenen Arbeit nimmt immer Anklang von außen, der Eindruck dient als Ausgangspunkt, die Impression als Grundlage jeder Schöpfung. Insofern ist es verständlich, dass sich Benjamin Zanon sehr gerne und häufig auf Reisen begibt, denn der Austausch mit dem Unbekannten (sowohl auf persönlicher, als auch auf räumlicher Ebene) wirkt einerseits wie ein Motor, der das kreative Schaffen stets vorantreibt und andererseits wie ein Katalysator, der die Gedanken und Ideen klärt. Offenheit gegenüber Neuem und Unbekanntem, dabei stets mit wachsamen Auge die Rolle des Beobachters ein zu nehmen und Erfahrungen, Eindrücke und Wahrnehmungen in kreativen Output zu übersetzen sind folglich wesentliche Bestandteile der Arbeit Zanons.